
Ob Du SEO selber machen solltest oder Deine SEO Optimierung besser abgibst, hängt an drei Faktoren: Deiner verfügbaren Zeit (rechne mit mindestens 3 bis 4 Stunden pro Woche über mehrere Monate), Deinem Budget und der Frage, ob Du SEO dauerhaft selbst beherrschen willst oder nur das Ergebnis brauchst. Es gibt drei Wege dorthin, und jeder hat einen typischen Punkt, an dem er scheitert.
Vielleicht stehst Du gerade genau an dieser Weggabelung: Du weißt, dass Deine Website über Google gefunden werden soll, und jetzt fragst Du Dich, ob Du Dir das selbst draufschaffst oder lieber Geld in die Hand nimmst. Beides ist legitim, und ich sage Dir gleich vorweg: Die richtige Antwort hängt von Dir ab, nicht von SEO. Deshalb bekommst Du hier keinen Verkaufstext, sondern den Vergleich, den ich mir für meine Kundinnen früher selbst gewünscht hätte. Inklusive der Stellen, an denen jeder Weg wehtut.
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ToggleSEO selber machen: Womit Du anfängst
Vier Schritte reichen für den Anfang: Search Console einrichten, jeder Seite einen Suchbegriff zuweisen, Title und Meta-Description schreiben, interne Links setzen. Du brauchst dafür kein Tool-Abo und keinen Entwickler, nur Zugang zu Deinem WordPress-Backend.
1. Richte die Google Search Console ein. Sie ist kostenlos und zeigt Dir, für welche Suchbegriffe Deine Website heute schon erscheint. Genau das ist Deine Ausgangslage, und ohne sie optimierst Du ins Blaue. Die Einrichtung dauert zehn Minuten, die Bestätigung läuft bei WordPress am einfachsten über Yoast. Danach brauchst Du Geduld, denn die ersten brauchbaren Daten stehen erst nach zwei bis drei Wochen drin.
2. Gib jeder Seite genau einen Suchbegriff. Schreib Dir Deine wichtigsten Seiten untereinander und daneben, wonach jemand suchen müsste, um dort zu landen. Wenn zwei Seiten denselben Begriff bekommen, streich einen davon. Zwei Seiten zum selben Suchbedürfnis blockieren sich gegenseitig, und am Ende rankt keine von beiden. Das ist die häufigste Baustelle, die ich auf Websites von Selbstständigen finde, und sie kostet Dich keinen Cent, nur eine Stunde Nachdenken.
3. Schreib Title und Meta-Description selbst. Beides findest Du in Yoast unter jedem Beitrag, und beides ist das, was in den Suchergebnissen steht. Der Suchbegriff gehört in den Title, und die Beschreibung braucht einen Grund zum Klicken. Diese zwei Felder sind der einzige Hebel, der Dir Klicks bringt, ohne dass Du eine Zeile neuen Inhalt schreiben musst.
4. Setz interne Links. Verlinke von Deinen starken Seiten auf die, die ranken soll, und nimm als Linktext das, worum es auf der Zielseite geht. Also “wie lange SEO dauert” und nicht “hier klicken”. Google liest den Linktext als Beschreibung der Zielseite mit.
Wenn Du diese vier durch hast, siehst Du in der Search Console die ersten Bewegungen und weißt gleichzeitig besser, welcher der drei Wege unten zu Dir passt.
Die drei Wege im ehrlichen Vergleich
Weg 1: Komplett selber machen
Was es kostet: Vor allem Zeit. Rechne realistisch mit 3 bis 4 Stunden pro Woche, und zwar nicht für vier Wochen, sondern für mindestens 6 bis 12 Monate, bis sich spürbare Ergebnisse zeigen. Dazu kommen kleine Tool-Kosten, wobei Du am Anfang mit kostenlosen Helfern wie der Google Search Console gut auskommst.
Was dafür spricht: Du lernst Deine Website wirklich kennen und baust ein Wissen auf, das Dir niemand mehr nehmen kann. Jede Optimierung, die Du selbst verstehst, kannst Du künftig wiederholen, statt sie einzukaufen. Und Du bist unabhängig, gell, das ist ja meistens der Grund, warum Du Dich überhaupt selbstständig gemacht hast.
Woran dieser Weg typischerweise scheitert: Fast nie am Können, fast immer am Dranbleiben und an der Priorisierung. SEO ist wie Zähneputzen, einmal gemacht bringt wenig. Der zweite Stolperstein: Ohne Erfahrung weißt Du nicht, welche der hundert möglichen Maßnahmen bei Deiner Website die wichtigste ist. Also fängst Du irgendwo an, siehst nach zwei Monaten nichts und hörst frustriert auf. Genau in diesem Moment war die Arbeit übrigens meist nicht falsch, nur falsch sortiert.
Wenn Du diesen Weg gehst, aber nicht völlig ohne Landkarte starten willst: Genau dafür habe ich mein eBook SEO-Rocketmind in 3 Wochen geschrieben, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Selbermach-Start mit Checklisten und Meilensteinen, für 27 Euro. Das ersetzt keine Begleitung, aber es löst das Sortier-Problem für die ersten Wochen.
Weg 2: Begleitet selber machen
Was es kostet: Eine einmalige Investition, je nach Format grob zwischen einigen Hundert und rund 2.500 Euro, plus Deine Umsetzungszeit. Die bleibt nämlich, das ist der Punkt, den unseriöse Anbieter gern verschweigen.
Was dafür spricht: Du bekommst die Reihenfolge, das Feedback und den roten Faden, an dem der DIY-Weg scheitert, und setzt trotzdem alles selbst um. Das Wissen bleibt bei Dir. Für Selbstständige mit kleinem Budget, aber echtem Lernwillen ist das meiner Einschätzung nach der Weg mit dem besten Verhältnis aus Kosten, Tempo und Nachhaltigkeit.
Woran dieser Weg typischerweise scheitert: An den Hausaufgaben. Eine Begleitung kann Dir die Richtung zeigen, laufen musst Du selbst. Wer sich ein Mentoring oder einen Kurs kauft und heimlich hofft, dass die Sichtbarkeit mit der Rechnung mitgeliefert wird, ist hier falsch. Freilich sage ich das auch, weil ich selbst ein solches Format anbiete: Ich schaue mir vorher genau an, ob jemand die 3 bis 4 Stunden pro Woche wirklich hat, und rate sonst ehrlich ab.
Innerhalb dieses Wegs gibt es allerdings große Unterschiede. Kurs, Beratung, Coaching und Mentoring kosten Unterschiedliches, verlangen Unterschiedliches und scheitern an unterschiedlichen Stellen. Welches Format zu Dir passt, habe ich hier auseinandergenommen: SEO-Coaching, Kurs oder Mentoring.
Weg 3: Komplett auslagern
Was es kostet: Bei seriösen Agenturen und Freelancern startet laufende Betreuung meist im mittleren dreistelligen bis vierstelligen Bereich pro Monat, über viele Monate. Einmalprojekte gibt es auch, aber SEO ohne Weiterführung verpufft.
Was dafür spricht: Deine Zeit bleibt komplett im Kerngeschäft. Wenn Deine Stunde als Anwältin, Beraterin oder Therapeutin mehr wert ist als die Betreuungskosten, ist das schlicht eine rationale Rechnung. Und bei technisch komplexen Websites oder Shops ist Profi-Unterstützung oft ohnehin der sicherere Weg.
Woran dieser Weg typischerweise scheitert: Am kleinen Budget. Wer als Einzelunternehmerin das günstigste Agentur-Paket bucht, bekommt häufig Standard-Maßnahmen von der Stange und wenig echte Aufmerksamkeit. Dann ist das Geld weg, das Verständnis ist nicht aufgebaut, und die Abhängigkeit bleibt. Auslagern lohnt sich ab einem Budget, bei dem sich jemand wirklich mit Deinem Business beschäftigt.
Wo hakt es bei Deiner Website? 👇
Bevor Du Dich für einen Weg entscheidest, lohnt sich der Blick auf den Status quo. In meinem Guide findest Du die 3 Stellschrauben, die Deine Website zur Anfrage-Maschine machen, plus einen ehrlichen Selbst-Check. In 15 Minuten weißt Du, was bei Dir als Nächstes dran ist.
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Nimm Dir zwei Minuten und beantworte ehrlich:
- Habe ich 3 bis 4 Stunden pro Woche, die ich über mindestens 6 Monate verlässlich freischaufeln kann? Wenn nein, scheiden Weg 1 und Weg 2 aus, dann brauchst Du Weg 3 oder einen späteren Zeitpunkt.
- Will ich verstehen, wie meine Website Kunden gewinnt, oder will ich nur, dass sie es tut? Verstehen spricht für Weg 1 oder 2, reines Ergebnis für Weg 3.
- Habe ich schon mal auf eigene Faust optimiert und bin stecken geblieben? Wenn ja, ist das kein Zeichen von Unfähigkeit, sondern das klassische Reihenfolge-Problem. Das spricht für Weg 2.
- Ist mein Budget einmalig ein paar Hundert bis wenige Tausend Euro, oder trägt es eine monatliche Betreuung über ein Jahr? Einmalig spricht für Weg 2, monatlich vierstellig für Weg 3.
- Macht mir das Thema im Ansatz Spaß, oder graust es mich jetzt schon? Ganz ehrlich: Wenn Dich schon der Gedanke an die Search Console gruselt, wirst Du auch mit der besten Begleitung nicht glücklich. Muss Dir dann Wurschd sein, was alle anderen machen, dann ist Auslagern Dein Weg.
Dreimal Tendenz zum Selbermachen mit Unterstützung? Dann bist Du eine klassische Kandidatin für Weg 2. Überwiegend „keine Zeit, kein Interesse, Budget vorhanden“? Weg 3. Viel Zeit, wenig Geld, hohe Motivation? Dann starte mit Weg 1 und hol Dir Unterstützung erst, wenn Du das erste Mal feststeckst.
Und wo stehe ich in diesem Vergleich?
Volle Transparenz: Ich verdiene mein Geld mit Weg 2 und Weg 3. Mit meinem Mentoring Gesucht & Gefunden begleite ich Selbstständige beim Selbermachen, und für Unternehmen setze ich SEO komplett um. Trotzdem passt mein Mentoring ausdrücklich nicht für jede. Es passt nicht, wenn Du die wöchentliche Umsetzungszeit nicht hast, wenn Du in den nächsten 4 Wochen Ergebnisse erwartest oder wenn Du eigentlich jemanden suchst, der es für Dich macht. Es passt, wenn Du das Reihenfolge-Problem aus Weg 1 kennst und es mit Anleitung, Feedback und einer kleinen Gruppe endlich auflösen willst. Woran Du generell ein gutes SEO Mentoring erkennst, egal bei wem, habe ich Dir im Vergleich zwischen SEO-Coaching, Kurs und Mentoring aufgeschrieben.
Wenn Du erstmal klein testen möchtest, wo Deine Website überhaupt steht, bevor Du irgendeinen der drei Wege gehst: Genau dafür gibt es den Sichtbarkeits-Shortcut, mit dem Du in unter 60 Minuten Deinen Stand bei Google und in der KI-Suche checkst.
Und wenn Du nach dem Selbst-Test bei Weg 2 gelandet bist: Die nächste Runde von Gesucht & Gefunden startet Ende September, die Kennenlerngespräche laufen ab August. Auf der Warteliste bekommst Du alle Infos zuerst und Dir entgeht nichts.
Egal welchen Weg Du wählst: Deine Wunschkundinnen suchen schon heute nach Dir. Die einzige falsche Entscheidung ist, das Thema noch ein Jahr vor Dir herzuschieben.
Viele liebe Grüße
Deine Dani 💚