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Was ist SEO? Einfach erklärt für Selbstständige

Was ist SEO: Lupe aus Messing auf Karteikarten, daneben grüne Espressotasse und Rosmarin, von oben fotografiert

SEO steht für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung, und meint alles, was Du tust, damit Deine Website bei Google zu passenden Suchanfragen weit oben erscheint. Für Selbstständige heißt das: Menschen, die genau nach Deiner Leistung suchen, finden Dich, ohne dass Du für jeden Klick Werbung bezahlst.

Ich bin Dani Kaiser, Gründerin und Inhaberin von Mind & Rocket. Als SEO- und GEO-Mentorin bringe ich Selbstständigen bei, wie sie über ihre eigene Website gefunden werden, und zwar so, dass sie es selbst verstehen und umsetzen können.

Meine ersten SEO-Erfahrungen habe ich gemacht, ohne es zu merken. Auf meinem Buchblog habe ich jahrelang aus Spaß Rezensionen geschrieben, und irgendwann fand ein Verlag meine Website über Google und fragte einen bezahlten Workshop bei sich im Haus an. Ich war gerade wochenlang online untergetaucht, und der Blog hatte trotzdem still vor sich hin gerankt. (Seitdem weiß ich: Google arbeitet auch, wenn ich Pause mache.)

Wie SEO funktioniert: die drei Bausteine

SEO funktioniert über drei Bausteine, die zusammenspielen: Inhalte, die eine Frage beantworten, Technik, die Google das Lesen erlaubt, und Vertrauen, das andere in Deine Website setzen. Google will seinen Nutzerinnen die hilfreichste Antwort zeigen, und diese drei Bausteine helfen dabei, sie zu erkennen.

Wie Google eine Seite in die Suchergebnisse bringt

Bevor eine Seite bei Google erscheinen kann, passiert im Hintergrund dreierlei:

  1. Crawlen: Ein Programm von Google ruft Deine Seite auf und liest sie, meist weil ein Link oder Deine Sitemap dorthin führt.
  2. Indexieren: Google speichert die Seite in seinem Verzeichnis, dem sogenannten Index, und merkt sich, worum es darin geht.
  3. Ranken: Sucht jemand etwas, sortiert Google alle passenden Seiten aus dem Index und zeigt die hilfreichsten zuerst.

SEO setzt an allen drei Stellen an. Mit guten Inhalten beeinflusst Du vor allem den dritten Schritt.

Inhalte: Antworten auf die Fragen Deiner Kundinnen

Der wichtigste Baustein sind Inhalte, die genau die Frage beantworten, die jemand bei Google eintippt. Dafür musst Du wissen, mit welchen Worten Deine Kundinnen suchen, und das sind oft andere als die, mit denen Du Dein Angebot beschreibst. Wie Du diese Worte findest, zeige ich Dir im Beitrag Keywords finden für Selbstständige.

Eine Coachin schreibt zum Beispiel gern über „Transformationsprozesse“. Ihre Kundinnen googeln aber „warum sage ich eigentlich nie nein“. Die Website, die diese Frage beantwortet, wird gefunden.

Technik: Google muss Deine Seite finden und lesen können

Technik im SEO bedeutet, dass Google Deine Seiten finden, laden und verstehen kann. Dazu gehören eine schnelle Ladezeit, eine Website, die auf dem Smartphone gut funktioniert, und eine saubere Struktur. Was davon für Dein Ranking wirklich zählt, steht im Beitrag wie Du auf die erste Seite bei Google kommst.

Vertrauen: andere zeigen auf Dich

Vertrauen entsteht, wenn andere Websites auf Dich verlinken und wenn Deine Inhalte zeigen, dass Du weißt, wovon Du sprichst. Ein Link vom Berufsverband oder ein Interview in einem Podcast zählt dabei mehr als viele Einträge in beliebigen Verzeichnissen. Deine eigene Erfahrung ist dafür das beste Kapital, weil sie sich nicht kopieren lässt.

✅ Dein Check: Tipp bei Google die Frage ein, die Dir Kundinnen am häufigsten stellen. Schau, ob Deine Website auf der ersten Seite auftaucht. Wenn nicht, weißt Du, worüber Dein nächster Text gehen sollte.

Was ist SEO für Selbstständige wert?

Für Selbstständige ist SEO vor allem eine Möglichkeit, regelmäßig Anfragen zu bekommen, ohne jeden Tag auf Social Media zu posten oder Werbung zu bezahlen. Ein gut gemachter Artikel bringt über Monate und Jahre Besucherinnen. Ich habe Blogbeiträge von 2017 online, die mir heute noch Geld einspielen, während ein Instagram-Beitrag etwa zwei Tage auffindbar ist.

Bei meiner Kundin Anthea, Yoga-Lehrerin mit Online- und Präsenzkursen, kamen Anfragen früher nur über Instagram oder Empfehlungen. Postete sie eine Woche nicht, war Stille. Nachdem wir ihre Website auf die richtigen Suchanfragen ausgerichtet hatten, brachte sie nach wenigen Monaten 3.081 Klicks über Google und 119.119 Impressionen, also Einblendungen in der Suche. Und zum ersten Mal kamen Anfragen von Menschen, die sie nicht über Instagram kannten.

SEO ist allerdings kein Schnellschuss. Wenn Du in sechs Wochen volle Auftragsbücher brauchst, ist SEO zu langsam. Womit Du realistisch rechnen kannst, steht im Beitrag wie lange SEO dauert, und was es kostet, wenn Du Dir Hilfe holst, im Beitrag was SEO kostet.

Ein paar Dinge gehören übrigens nicht zu gutem SEO, auch wenn sie sich hartnäckig halten. Keywords möglichst oft in den Text zu stopfen bringt nichts, Google erkennt so ein Keyword-Gestopfe. SEO ist außerdem kein Einmalprojekt: Eine Seite, die vor zwei Jahren gut stand, kann heute auf Seite drei sein. Ein Vollzeitjob ist es aber auch nicht.

💡 Mein Tipp: Fang mit einer Frage Deiner Kundinnen an und schreib eine Seite, die sie besser beantwortet als alle anderen. Die Technik kommt danach.

Dein nächster Schritt: Schreib Dir drei Fragen auf, die Dir Kundinnen immer wieder stellen. Das sind Deine ersten SEO-Themen.

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Häufige Fragen zu SEO

Kann ich SEO selbst machen?

SEO kannst Du als Selbstständige selbst machen, wenn Du Dir etwas Zeit nimmst und Schritt für Schritt vorgehst. Für die eigene Website reichen kostenlose Werkzeuge wie die Google Search Console. Wie Du am besten anfängst, zeige ich Dir in der Anleitung SEO-Optimierung selber machen.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?

SEO sorgt dafür, dass Deine Website in den normalen Suchergebnissen weit oben steht, ohne dass Du pro Klick bezahlst. SEA steht für Search Engine Advertising und meint bezahlte Anzeigen, etwa über Google Ads. Anzeigen wirken sofort, hören aber auf, sobald Du nicht mehr zahlst.

Ist SEO schwer zu lernen?

SEO kannst Du gut lernen, wenn Du mit den Grundlagen anfängst. Die wichtigsten Schritte sind verständlich: herausfinden, wonach Deine Kundinnen suchen, diese Fragen gut beantworten und die Ergebnisse in der Search Console prüfen. Technisches Spezialwissen brauchst Du für eine kleine Website selten.

Lohnt sich SEO noch, wenn alle ChatGPT fragen?

SEO lohnt sich auch in Zeiten von ChatGPT, weil KI-Systeme nur empfehlen können, was irgendwo gut aufgeschrieben steht. Die Arbeit, die Dich bei Google findbar macht, ist dieselbe, die Dich in einer KI-Antwort auftauchen lässt. Eine Website mit klaren Antworten zahlt also auf beides ein.

Was bedeutet SEO auf Deutsch?

SEO bedeutet auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Die Abkürzung kommt vom englischen Search Engine Optimization. Gemeint ist immer die Optimierung für die unbezahlten Suchergebnisse, in Deutschland vor allem bei Google.

Für Dich heißt SEO am Ende: Deine Website beantwortet die Fragen Deiner Kundinnen so gut, dass Google sie ihnen zeigt. Fang mit einer Frage an, der Rest kommt Schritt für Schritt.

Viele liebe Grüße
Deine Dani 💚

Signatur Mind & Rocket mit Foto Daniela Kaiser

Dani Kaiser

SEO & GEO Mentorin und Google-Nerd. Gründerin von Mind & Rocket aus dem Nürnberger Land.

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