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Website-Texte schreiben: So findet Deine Kundin auf jeder Seite, was sie sucht

Website-Texte schreiben: Laptop auf hellem Tisch mit Textentwürfen, grünem Stift und Eukalyptus

Gute Website-Texte beantworten auf jeder Seite drei Fragen: Was bietest Du an, für wen, und was soll die Besucherin als Nächstes tun? Schreib sie in den Worten, mit denen Deine Kundinnen bei Google suchen, stell das Wichtigste nach oben und gib jeder Seite genau eine Aufgabe. Dann verstehen Dich Menschen und Suchmaschinen gleichermaßen.

Ich bin Dani Kaiser, Gründerin und Inhaberin von Mind & Rocket. Als SEO- und GEO-Mentorin arbeite ich mit Selbstständigen daran, dass ihre Website bei Google und in KI-Suchen gefunden wird und Anfragen bringt. Die Texte entscheiden dabei mit, ob das klappt, denn Google liest Text, und Deine Kundin auch.

Website-Texte schreiben: Was auf welche Seite gehört

Jede Seite Deiner Website hat eine eigene Aufgabe, und der Text richtet sich nach dieser Aufgabe. Für die meisten Selbstständigen sind vier Seiten entscheidend: Startseite, Angebotsseite, Über-mich-Seite und Kontaktseite.

Startseite: Sag in einem Satz, was Du machst

Die Startseite beantwortet im ersten Satz, was Du für wen anbietest. „Willkommen bei …“ oder nur Dein Firmenname verraten weder Google noch Deiner Besucherin, worum es geht. Darunter folgen ein kurzer Überblick über Dein Angebot und ein klarer Weg zur Angebotsseite.

Wie ich meine eigene Startseite auseinandergenommen habe, steht im Beitrag Startseite optimieren.

Angebotsseite: Vom Problem zur Lösung

Die Angebotsseite beginnt beim Problem Deiner Kundin und führt sie zu Deiner Lösung. Sie beantwortet, was genau passiert, für wen das Angebot passt, was es kostet oder wie man es anfragt. Am Ende steht ein einziger, klarer nächster Schritt, etwa ein Button zum Erstgespräch.

Damit die Angebotsseite auch bei Google gefunden wird, zeige ich Dir in der Anleitung Angebotsseite für Google optimieren alle Schritte.

Über-mich-Seite: Deine Geschichte im Dienst der Kundin

Die Über-mich-Seite zeigt, warum Deine Kundin Dir vertrauen kann. Deine Geschichte, Deine Ausbildung und Deine Arbeitsweise stehen dort, immer mit Blick darauf, was die Leserin davon hat. Name, Beruf und Ort gehören in den ersten Absatz, damit Google und KI-Suchen Dich eindeutig zuordnen können.

Kontaktseite: Mach es leicht

Die Kontaktseite sagt in zwei, drei Sätzen, was nach der Anfrage passiert, zum Beispiel wie schnell Du antwortest. Ein kurzes Formular mit wenigen Feldern senkt die Hürde.

Ein Beispiel: Eine Steuerberaterin für Gründerinnen schreibt auf ihre Kontaktseite „Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen, und das Erstgespräch kostet Dich nichts“. Die Besucherin weiß sofort, worauf sie sich einlässt.

✅ Dein nächster Schritt: Öffne Deine vier wichtigsten Seiten und lies jeweils nur den ersten Satz. Steht dort, was die Seite leistet? Wo nicht, schreibst Du diesen einen Satz neu.

So schreibst Du Texte, die gefunden werden

Texte werden gefunden, wenn sie die Worte Deiner Kundinnen enthalten, das Wichtigste nach vorne stellen und mit Überschriften gegliedert sind. Diese drei Handgriffe kannst Du auf jede bestehende Seite anwenden.

1. Die Worte Deiner Kundinnen verwenden

Deine Kundin sucht mit ihren eigenen Worten, und meistens beschreibt sie dabei ihr Problem. Diese Suchbegriffe heißen Keywords und gehören in Überschrift und ersten Absatz der passenden Seite. Wie ich sie recherchiere, zeige ich Dir im Beitrag Keywords finden.

Ein typischer Fehler: Die Texte sind für einen selbst geschrieben, und an die Suche denkt dabei niemand. Die Yoga-Lehrerin Anthea hatte eine schöne Website, die aber niemand fand, Anfragen kamen nur über Instagram oder Empfehlung. Ihre Website wurde dann gezielt auf die Suchanfragen ihrer Wunschkundinnen ausgerichtet. Nach wenigen Monaten standen 3.081 Klicks über Google und 119.119 Impressionen zu Buche, dazu die ersten Anfragen von Menschen, die sie nicht über Instagram kannten (Stand: mein Newsletter vom 12.03.2026).

2. Das Wichtigste nach oben stellen

Auf dem Handy sieht Deine Besucherin zuerst nur wenige Zeilen. In diese Zeilen gehört die Antwort auf ihre Frage, die Geschichte dazu darf danach kommen. Ein Absatz pro Gedanke und höchstens drei bis vier Sätze pro Absatz halten den Text lesbar.

Ein Beispiel: Eine Ernährungsberaterin beginnt ihre Angebotsseite mit „Seit vielen Jahren begleite ich Menschen auf ihrem Weg“. Besser ist: „Du willst ohne Diät abnehmen und satt werden? In meiner Ernährungsberatung in Bamberg entwickeln wir gemeinsam einen Plan, der in Deinen Alltag passt.“ Im zweiten Text erkennt die Leserin sich sofort wieder.

3. Überschriften als Wegweiser nutzen

Überschriften gliedern Deinen Text und zeigen beim Überfliegen, wo was steht. In WordPress wählst Du dafür den Block „Überschrift“ und stellst die Ebene ein: H2 für die großen Abschnitte, H3 für die Unterpunkte darin. Formuliere Überschriften so, wie Deine Kundin fragen würde.

✅ Dein nächster Schritt: Nimm Deine Angebotsseite und schreib den ersten Absatz neu: Problem Deiner Kundin, Dein Angebot, Dein Ort oder Dein Format. Lies ihn danach laut vor und prüf, ob er klingt wie ein Gespräch.

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Häufige Fragen zu Website-Texten

Was ist der Unterschied zwischen Website-Texten und SEO-Texten?

Website-Texte sind die Texte Deiner festen Seiten, also Startseite, Angebot, Über mich und Kontakt. SEO-Texte sind meist Ratgeber- oder Blogbeiträge, die eine bestimmte Suchfrage beantworten. Wie Du solche Beiträge schreibst, steht in der Anleitung SEO-Texte schreiben.

Wie lang sollte der Text auf einer Website-Seite sein?

So lang, wie die Seite braucht, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Eine Kontaktseite kommt mit wenigen Sätzen aus, eine Angebotsseite braucht mehr, weil sie Fragen vor der Buchung beantwortet. Eine feste Wortzahl verlangt Google nicht.

Soll ich meine Website-Texte selbst schreiben oder schreiben lassen?

Beides kann gut funktionieren. Selbst geschriebene Texte haben den Vorteil, dass Deine Erfahrung und Deine Stimme schon drinstecken. Was Du gut selbst machen kannst und was sich auszulagern lohnt, steht im Beitrag SEO selber machen.

Darf ich Website-Texte mit KI schreiben?

Ja, Google hat nichts gegen KI-Unterstützung, solange die Texte den Leserinnen wirklich helfen. Ein KI-Entwurf braucht aber Deine Beispiele, Deine Erfahrung und Deine Sprache. Ohne diese Überarbeitung klingt er wie die Websites aller anderen.

Fang mit dem ersten Satz Deiner Angebotsseite an, der entscheidet am meisten. Wenn eine Besucherin dort liest, dass sie bei Dir richtig ist, hast Du schon viel gewonnen.

Viele liebe Grüße
Deine Dani 💚

Signatur Mind & Rocket mit Foto Daniela Kaiser

Dani Kaiser

SEO & GEO Mentorin und Google-Nerd. Gründerin von Mind & Rocket aus dem Nürnberger Land.

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