Redaktionsplan-Vorlage für Deinen Blog: Artikel planen, die gefunden werden

Redaktionsplan Vorlage als Wandplaner mit grünen Haftnotizen auf cremefarbenem Schreibtisch, daneben Tee und Pflanze

Eine Redaktionsplan-Vorlage ist eine Tabelle, in der Du pro Zeile einen Blogartikel planst: Thema, Termin, Keyword und Ziel. Meine Vorlage ist ein Google Sheet mit zehn Spalten, die auch an Google denken, etwa an die Frage Deiner Kundin, das Fokus-Keyword und interne Links. Du kopierst sie mit einem Klick in Dein eigenes Google Drive.

Ich bin Dani Kaiser, Gründerin und Inhaberin von Mind & Rocket. Als SEO- und GEO-Mentorin zeige ich Selbstständigen, wie sie über ihre eigene Website bei Google gefunden werden.

Viele Themen für meine eigenen Ratgeber kommen aus Erstgesprächen. Eine Frage habe ich so oft gehört, dass daraus ein eigener Beitrag wurde: „Und wann kann ich mit den ersten Verkäufen über meine Website rechnen?“ Die Antwort steht heute im Ratgeber wie lange SEO dauert. Genau so ist die Vorlage gebaut: Am Anfang steht die Frage Deiner Kundin, alles andere ordnet sich darum.

Hol Dir die Redaktionsplan-Vorlage als Google Sheet 👇

Trag Deinen Vornamen und Deine E-Mail-Adresse ein. Du bekommst den Link zur Vorlage per Mail und kopierst sie mit einem Klick in Dein Google Drive, für 0€.

Redaktionsplan Vorlage: Diese 10 Spalten stehen drin

In meiner Vorlage steht pro Zeile ein Artikel, und zehn Spalten halten fest, was Du vor dem Schreiben wissen solltest. Viele Vorlagen, die bei Google weit oben stehen, sind für Social Media gebaut. Dort fehlen die Spalten, die für einen Blog bei Google zählen.

SpalteWas Du einträgst
MonatIn welchem Monat der Artikel kommen soll
Geplantes DatumDer Tag, an dem er online geht
Frage Deiner Kundin (Thema)Die Frage in ihren Worten, so wie sie sie Dir stellt
Fokus-KeywordDer Suchbegriff, für den der Artikel gefunden werden soll
Wohin soll der Artikel führen?Das Ziel, zum Beispiel Newsletter-Anmeldung oder Angebotsseite
StatusIdee, Recherche, Schreiben, Fertig, Online oder Aktualisieren
Interne LinksWelche Deiner Seiten auf den Artikel verlinken
Geteilt inWo Du ihn zusätzlich teilst, etwa Newsletter oder Pinterest
Nächster CheckWann Du nachschaust, wie der Artikel läuft
NotizenAlles andere, zum Beispiel woher die Idee kam

Warum die Frage Deiner Kundin vor dem Keyword steht

Die Frage steht vorn, weil Deine Kundin bei Google meist so sucht, wie sie mit Dir spricht. Aus der Frage leitest Du danach das Fokus-Keyword ab. Das ist der Suchbegriff, für den der Artikel bei Google erscheinen soll. Wie Du ihn findest, erkläre ich im Ratgeber Keywords finden für Deine Website.

Ein allgemeines Beispiel: Eine Fotografin hört bei Anfragen immer wieder „Was ziehe ich zum Businessshooting an?“. Diese Frage kommt bei ihr in Zeile 1, Spalte „Frage Deiner Kundin“.

Wofür die Spalte „Interne Links“ da ist

Die Spalte „Interne Links“ sorgt dafür, dass jeder neue Artikel mit Deinen anderen Seiten verbunden wird. Interne Links sind Links von einer Deiner Seiten auf eine andere. Sie zeigen Google, welche Seiten zusammengehören, und führen Leserinnen weiter zu Deinem Angebot. Mehr dazu steht im Ratgeber zur internen Verlinkung Deiner Website.

Warum es eine Spalte für den nächsten Check gibt

Die Spalte „Nächster Check“ erinnert Dich daran, einen Artikel nach ein paar Monaten wieder anzuschauen. Google ordnet neue Beiträge erst nach und nach ein. In der Beispielzeile der Vorlage liegt der Check drei Monate nach dem Veröffentlichen.

Nachschauen kannst Du in der Google Search Console. Das ist ein kostenloses Werkzeug von Google, das Dir zeigt, bei welchen Suchen Deine Seite erscheint. Wie Du die Zahlen liest, erkläre ich im Ratgeber Search Console auswerten.

Dein nächster Schritt: Hol Dir die Vorlage über das Formular oben und öffne den Link aus der Mail. Google fragt Dich dann, ob Du eine Kopie erstellen willst. Klappt das nicht, gehst Du im geöffneten Sheet auf Datei > Kopie erstellen.

So füllst Du Deinen Redaktionsplan zum ersten Mal

Für den ersten Durchgang reichen drei Artikel, die Du in vier Schritten planst. So hast Du schnell einen Plan, mit dem Du wirklich arbeitest.

Schritt 1: Drei Fragen Deiner Kundinnen sammeln

Die ersten drei Themen findest Du in Deinem Postfach, in Erstgesprächen und in den Kommentaren unter Deinen Beiträgen. Schreib die Fragen so auf, wie Deine Kundinnen sie stellen, mit ihren Worten. Fallen Dir keine drei ein, helfen Dir die Quellen im Ratgeber Blogthemen finden.

Schritt 2: Pro Frage ein eigenes Fokus-Keyword festlegen

Jede Zeile bekommt ein eigenes Fokus-Keyword, damit sich Deine Artikel bei Google nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Mir ist genau das passiert. Vier meiner eigenen Artikel wollten dasselbe: bei Google gefunden werden, auf die erste Seite kommen, sichtbar werden. Alle vier hingen auf Position 24 bis über 30.

In der Tabelle fällt so etwas sofort auf. Stehen in zwei Zeilen fast dieselben Keywords, legst Du die beiden Ideen zu einem Artikel zusammen.

Schritt 3: Ziel und Links eintragen

Leg für jeden Artikel fest, wohin er Deine Leserin als Nächstes führt. Das kann Dein Newsletter sein, eine Angebotsseite oder ein passender anderer Artikel. Trag dann in „Interne Links“ ein, welche bestehende Seite auf den neuen Artikel verlinken soll.

Schritt 4: Einen Rhythmus wählen, den Du durchhältst

Wähl einen Rhythmus, den Du auch in vollen Monaten schaffst, und trag die Termine in die Spalte „Geplantes Datum“ ein. Milena hat einen Onlineshop für Damenmode in großen Größen. Früher hat sie fünf Instagram-Beiträge pro Woche gemacht. Heute schreibt sie ein bis zwei Blogbeiträge im Monat.

Gemeinsam haben wir ihren Shop so aufgestellt, dass er über Google gefunden wird. Aus zwei Bestellungen im Monat wurden regelmäßig 15 bis 20 am Tag. Zwei Artikel im Monat, die wirklich erscheinen? Des passt scho.

Dein nächster Schritt: Trag Deine drei Fragen in die Spalte „Frage Deiner Kundin“ ein und setz bei allen den Status auf „Idee“. Die Zeile 4 mit dem Beispiel kannst Du danach überschreiben.

Dein Plan steht, und dann? 👇

Ob aus Deinen Artikeln Anfragen werden, entscheiden drei Stellschrauben auf Deiner Website. Im 0€-Guide findest Du heraus, welche davon bei Dir gerade klemmt.

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Häufige Fragen zum Redaktionsplan für Deinen Blog

Hier beantworte ich die Fragen, die beim Ausfüllen am häufigsten auftauchen.

Soll ich meinen Redaktionsplan in Excel oder Google Sheets führen?

Beides funktioniert, die Spalten sind dieselben. Meine Vorlage ist ein Google Sheet, weil Du sie mit einem Klick kopierst und auch vom Handy aus öffnen kannst. Brauchst Du eine Excel-Datei, lädst Du Deine Kopie über Datei > Herunterladen > Microsoft Excel herunter.

Wie viele Blogartikel sollte ich im Monat planen?

Eine feste Zahl, die Google verlangt, gibt es nicht. Plan so viele Artikel, wie Du neben der Arbeit mit Deinen Kundinnen verlässlich schaffst. Ein Artikel im Monat, der wirklich erscheint, bringt Dir mehr als vier Ideen, die liegen bleiben.

Brauche ich für Instagram einen eigenen Redaktionsplan?

Die Vorlage ist für Deinen Blog gebaut. In der Spalte „Geteilt in“ hältst Du fest, wo Du einen Artikel zusätzlich teilst, zum Beispiel im Newsletter oder auf Pinterest. Planst Du viele Posts, die mit dem Blog nichts zu tun haben, ist ein eigener Tab in derselben Datei übersichtlicher.

Wie weit im Voraus sollte ich meine Blogartikel planen?

Für den Start reichen die nächsten drei Artikel. Danach ergänzt Du neue Zeilen, sobald Dir neue Fragen von Kundinnen begegnen. Ein Plan für ein ganzes Jahr sieht ordentlich aus, unterwegs kommen aber meist bessere Themen dazu.

Was mache ich, wenn ich einen Termin nicht schaffe?

Verschieb das Datum und lass den Status auf „Schreiben“. Dein Redaktionsplan ist ein Werkzeug für Dich, Deine Leserinnen sehen ihn nie. Wichtig ist nur, dass der Artikel online geht.

Kopier Dir die Vorlage, trag Deine ersten drei Fragen ein und blockier Dir einen festen Schreibtermin im Kalender. Mehr braucht es für den Anfang nicht.

Viele liebe Grüße
Deine Dani 💚

Signatur Mind & Rocket mit Foto Daniela Kaiser

Dani Kaiser

SEO & GEO Mentorin und Google-Nerd. Gründerin von Mind & Rocket aus dem Nürnberger Land.

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